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// FAQ

Antworten auf die häufigsten Fragen

Hier findest du Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen — zu Förderung, Maßnahme, Ablauf und beruflichen Perspektiven nach Abschluss. Wenn deine Frage nicht dabei ist: Schreib uns oder vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch.

Stand: Mai 2026

// FRAGEN NACH THEMA

Die häufigsten Fragen — nach Themenbereich

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// 01 · FÖRDERUNG

Förderung & Antrag

Was kostet die Maßnahme?

Wenn du einen Bildungsgutschein hast, kostet dich die Maßnahme keinen Cent. Die kompletten Kosten werden direkt zwischen uns und der Agentur für Arbeit abgerechnet — du bekommst keine Rechnung. Wenn du Selbstzahler:in bist oder über andere Wege finanzieren möchtest, sprich uns gerne im Beratungsgespräch an.

Bekomme ich einen Bildungsgutschein, wenn ich noch arbeite?

Ja, das ist möglich. Der Bildungsgutschein ist nicht nur für Arbeitslose. Auch beschäftigte Personen können einen erhalten, wenn sie plausibel darlegen können, dass ihr aktueller Job durch Digitalisierung oder KI gefährdet ist. Du musst nicht warten, bis du tatsächlich arbeitslos wirst — die Förderung ist ausdrücklich dafür gedacht, drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit klärt deine individuellen Chancen.

Was passiert, wenn mein Bildungsgutschein abgelehnt wird?

Der Bildungsgutschein ist eine Ermessensleistung — der Berater entscheidet im Einzelfall. Falls dein Antrag abgelehnt wird, gibt es mehrere Wege:

  • Erneuter Antrag mit besserer Argumentation und konkreten Stellenanzeigen als Beleg
  • Qualifizierungschancengesetz über deinen Arbeitgeber, wenn du noch beschäftigt bist
  • Andere Förderprogramme wie Bildungsprämie, regionale Förderungen oder Bildungskredit

Im Beratungsgespräch besprechen wir, welcher Weg für deine Situation in Frage kommt — Ablehnung ist kein endgültiges Aus.

Was ist das Qualifizierungschancengesetz und passe ich da rein?

Das Qualifizierungschancengesetz ist die zweite große Förder-Schiene neben dem Bildungsgutschein — speziell für beschäftigte Personen, deren Arbeitgeber sie weiterbilden möchte. Drei Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
  • Letzte Berufsausbildung mindestens 4 Jahre zurück (bei Anpassungsqualifizierung 2 Jahre)
  • Weiterbildung mit mindestens 120 Unterrichtsstunden

Unsere Maßnahme erfüllt diese Kriterien. Die Förderhöhe richtet sich nach Unternehmensgröße — Details findest du auf unserer Förderungs-Seite.

Wer stellt den Antrag beim Qualifizierungschancengesetz — ich oder mein Arbeitgeber?

Beim Qualifizierungschancengesetz stellt dein Arbeitgeber den Antrag, nicht du selbst. Dein Arbeitgeber wendet sich an den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit (Hotline 0800 4 555520) und bekommt nach Bewilligung sowohl einen Zuschuss zu den Weiterbildungskosten als auch zum Arbeitsentgelt. Wenn du an deinen Arbeitgeber herantreten willst: Wir unterstützen mit Mustervorlagen und Argumentationshilfen für das Gespräch.

Wie lange dauert der Antragsprozess beim Bildungsgutschein?

Der zeitliche Ablauf hängt von deiner Agentur für Arbeit ab, aber typische Eckdaten sind:

  • Terminvereinbarung: 1–3 Wochen Wartezeit (je nach Auslastung)
  • Beratungsgespräch: ca. 30–60 Minuten
  • Bewilligungszeit nach Antrag: 1–2 Wochen
  • Gültigkeit des Gutscheins nach Erhalt: 3 Monate zum Einlösen

Plane insgesamt 4–8 Wochen Vorlauf ein, bevor du mit der Maßnahme starten kannst. Bei Eilbedarf können wir im Eignungsgespräch besprechen, wie wir den Prozess beschleunigen.

// 02 · DIE MASSNAHME

Inhalt & Format

Vollzeit oder Teilzeit — was ist besser für mich?

Beide Varianten führen zum gleichen Zertifikat und zur gleichen Berufsperspektive. Der Unterschied liegt im Tempo: Vollzeit (648 UE in 17 Wochen, ca. 38 UE pro Woche) ist für dich richtig, wenn du gerade nicht arbeitest oder Vollzeit investieren kannst. Teilzeit (430 UE in 16 Wochen, ca. 27 UE pro Woche) passt, wenn du Familie, Teilzeitjob oder andere Verpflichtungen hast. In Vollzeit hast du pro Modul mehr Zeit für Vertiefung und Übung — aber das macht dein Zertifikat nicht wertvoller, nur deine Lernerfahrung intensiver.

Brauche ich Vorkenntnisse?

Du brauchst eine fachliche Grundlage, aber keine KI-Vorkenntnisse. Konkret:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium im IT-nahen Bereich (Fachinformatik, Wirtschaftsinformatik, kaufmännische IT-Berufe oder vergleichbar)
  • Oder mindestens 2–3 Jahre Berufserfahrung in einem IT-nahen Berufsfeld
  • Grundkenntnisse im Umgang mit Webanwendungen und digitalen Tools
  • Deutsch- oder Englischkenntnisse auf mindestens B2-Niveau

KI selbst, Prozessautomatisierung und CRM-Wissen bauen wir in der Maßnahme systematisch auf. Du musst keine Programmierkenntnisse mitbringen.

Wie schwer ist die Maßnahme — kann ich das schaffen?

Die Maßnahme ist fachlich anspruchsvoll, aber durch die tägliche Live-Begleitung gut zu schaffen. Die meisten Teilnehmer:innen kommen ohne KI-Vorerfahrung — entscheidend sind IT-Affinität und die Bereitschaft, dranzubleiben. Du wirst durchgehend von Dozent:innen begleitet, im Co-Learning-Raum lernst du mit anderen zusammen, und bei Schwierigkeiten gibt es individuelle Betreuungsgespräche. Wer regelmäßig teilnimmt und die Übungen macht, schafft das.

Was ist der Unterschied zu einem klassischen Online-Kurs auf Coursera oder Udemy?

Drei wesentliche Unterschiede:

  • Synchron statt asynchron — Du lernst live mit Dozent:innen, nicht allein vor Videos
  • AZAV-zertifiziert — Dein Abschluss ist ein offizielles Bildungszertifikat, kein „Course Certificate"
  • Förderbar — Über Bildungsgutschein oder Qualifizierungschancengesetz übernimmt der Staat die Kosten

Klassische Online-Kurse sind großartig für Eigeninitiative-Lerner. Unsere Maßnahme ist für Menschen gedacht, die strukturierte Begleitung, einen anerkannten Abschluss und staatliche Förderung brauchen.

Welche Tools und Technologien lerne ich konkret?

Du lernst mit etablierten Werkzeugen, die in deutschen Unternehmen produktiv eingesetzt werden — von Workflow-Automatisierungs-Plattformen über KI-API-Integration bis zu CRM-Demosystemen. Wir bilden bewusst nicht an Übungs-Software aus, die niemand mehr nutzt. Das genaue Tool-Set kommunizieren wir transparent im Eignungsgespräch.

Wie ist der Tagesablauf während der Maßnahme?

Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, bist du im synchronen Live-Online-Unterricht. Ein typischer Tag besteht aus:

  • Morgen-Check-in mit der Dozentin im Co-Learning-Raum
  • Praxisübungen mit direktem Feedback der Dozent:innen
  • Selbstständige Bearbeitung mit jederzeit verfügbarer Live-Unterstützung (Chat, Video, Telefon)
  • Tages-Wrap-up mit kurzer Reflexion

Du sitzt nicht starr acht Stunden vor dem Bildschirm — Pausen sind eingeplant, Übungsphasen lassen Bewegung zu.

// 03 · PRAKTISCH

Alltag & Technik

Was passiert, wenn ich krank werde?

Bei Krankheit benötigen wir — wie in einem regulären Arbeitsverhältnis — eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) von deinem Arzt. Diese reichst du uns ab dem ersten Krankheitstag ein, damit deine Fehlzeit ordnungsgemäß dokumentiert ist und vom Kostenträger anerkannt wird.

Bei kürzeren Erkrankungen (1–3 Tage) holst du den Stoff in eigener Verantwortung nach — dafür stehen dir die schriftlichen Session-Protokolle und die Lernplattform Memberspot zur Verfügung. Bei längeren Erkrankungen oder unerwarteten Lebenssituationen suchen wir gemeinsam eine Lösung — von individuellen Nachholterminen bis zur temporären Unterbrechung der Maßnahme. Ab einer Fehlzeitenquote von 25 Prozent wird der Maßnahmenerfolg kritisch — das besprechen wir mit dir und gegebenenfalls dem Kostenträger frühzeitig, nicht erst am Ende.

Was brauche ich technisch — reicht mein alter Laptop?

Du brauchst eine grundsolide Ausstattung, kein Hochleistungs-Setup:

  • PC oder Laptop mit aktuellem Betriebssystem (Windows 10/11, macOS oder aktuelles Linux)
  • Stabile Internetverbindung für tägliche Videokonferenzen
  • Headset oder gutes Mikrofon für den Live-Unterricht
  • Webcam für den Co-Learning-Raum

Im Onboarding prüfen wir gemeinsam, ob deine Ausstattung passt. Falls etwas fehlt: Über den Bildungsgutschein können in manchen Fällen auch technische Hilfsmittel bezuschusst werden — das klären wir bei Bedarf.

Gibt es Aufzeichnungen, wenn ich eine Session verpasse?

Nein, wir stellen bewusst keine Video-Aufzeichnungen zur Verfügung. Das hat zwei Gründe: Erstens entspricht das den Empfehlungen des AZAV-Beirats vom Juni 2025 zum synchronen Charakter von Online-Maßnahmen. Zweitens haben wir gemerkt, dass die Verfügbarkeit von Aufzeichnungen dazu führt, dass Teilnehmer Live-Sessions nicht mehr live wahrnehmen — was den Lerneffekt deutlich verringert. Stattdessen erstellen die Dozent:innen nach jeder Unterrichtseinheit schriftliche Session-Protokolle mit Lernzielen, Kernerkenntnissen und Antworten auf zentrale Teilnehmer-Fragen.

Kann ich die Maßnahme auch parallel zum Job machen?

Bei Vollzeit (38 UE pro Woche, Mo–Fr 9–17 Uhr) ist das in der Regel nicht realistisch — die zeitliche Belastung entspricht einem normalen Tagesjob. Bei Teilzeit (27 UE pro Woche) ist eine parallele Beschäftigung grundsätzlich möglich, allerdings auch hier nur, wenn dein Arbeitgeber den Live-Unterricht zeitlich akzeptiert. Im Eignungsgespräch klären wir, ob deine Arbeitssituation mit unserer Maßnahme vereinbar ist. Falls dein Arbeitgeber dich bewusst freistellt: Das Qualifizierungschancengesetz kann ihm dabei finanziell helfen.

Was ist, wenn ich zwischendurch die Maßnahme abbrechen möchte?

Wenn du die Maßnahme abbrichst, ist das selten ein einfaches Thema — gerade wenn der Bildungsgutschein im Spiel ist. Grundsätzlich gilt: Sprich uns frühzeitig an, sobald du Zweifel hast. Wir suchen erst gemeinsam nach Lösungen (Pause, Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit, individuelle Anpassungen). Wenn ein Abbruch unvermeidbar ist, koordinieren wir mit der Agentur für Arbeit oder dem Kostenträger. Bei nicht selbstverschuldeten Abbrüchen (z.B. längere Krankheit, familiäre Notsituationen) gibt es oft Wege, die Maßnahme später wieder aufzunehmen.

// 04 · NACH DER MASSNAHME

Zertifikat & Karriere

Was für ein Zertifikat bekomme ich am Ende?

Du erhältst das offizielle Zertifikat „KI-gestützte Analyse und Optimierung betrieblicher Informationssysteme". Es weist die erfolgreich absolvierten Module aus, dokumentiert den Gesamtumfang (430 oder 648 UE) und ist als AZAV-zugelassener Bildungsabschluss anerkannt. Das ist kein „Course Certificate", sondern ein formelles Bildungszertifikat, das du in Bewerbungen und gegenüber Arbeitgebern offiziell führen kannst.

Helft ihr bei der Jobsuche nach der Maßnahme?

Ja. Nach Abschluss bieten wir mehrere Unterstützungs-Bausteine:

  • Bewerbungstraining mit Fokus auf KI- und Automatisierungskompetenzen
  • Karrierecoaching für die Positionierung am Arbeitsmarkt
  • Hilfe bei Bewerbungsunterlagen — Lebenslauf, Anschreiben, Portfolio
  • Vernetzung mit potenziellen Arbeitgebern aus Digital Sales, CRM-Management und IT-Prozessoptimierung

Die Eingliederungsunterstützung ist Teil unserer Verantwortung als AZAV-Bildungsträger und für dich kostenfrei.

Welche Jobs kann ich nach der Maßnahme machen?

Die Kombination aus KI-Verständnis, Prozessautomatisierung und API-Integration ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Typische Berufsbezeichnungen, die zu deinem neuen Profil passen:

  • Automatisierungsspezialist:in
  • No-Code/Low-Code-Expert:in
  • IT-Systemintegrator:in
  • KI-Manager:in
  • Workflow Engineer
  • CRM-Spezialist:in mit KI-Fokus
  • Digital Sales Operations

Diese Stellen werden bundesweit ausgeschrieben — von Berlin und München bis Hamburg und Stuttgart — und decken alle Erfahrungsstufen ab, von Junior bis Senior.

Was, wenn ich die Abschlussprüfung nicht bestehe?

Bei nicht bestandenen Prüfungsteilen hast du eine einmalige Wiederholungsmöglichkeit innerhalb von 4 Wochen. Wir bereiten dich gezielt auf diese zweite Chance vor — mit individuellem Coaching, gezielten Wiederholungseinheiten und Unterstützung bei den Schwachstellen. Die Wiederholungsprüfung läuft im gleichen Format ab (schriftlicher Teil plus Praxisprojekt-Präsentation). Wenn auch die Wiederholung nicht klappt, besprechen wir individuell, wie es weitergeht — manchmal gibt es Wege, die Maßnahme in einem späteren Durchgang erneut zu absolvieren.

Kann ich die Maßnahme als Nachweis für eine Weiterbildung am Arbeitsplatz nutzen?

Ja, das offizielle AZAV-Zertifikat ist auch innerhalb eines bestehenden Arbeitsverhältnisses anerkannt. Es dokumentiert formell, dass du eine zertifizierte Qualifizierung im Bereich KI-gestützte Prozessautomatisierung abgeschlossen hast. Viele Arbeitgeber führen solche Zertifikate auch in ihren internen Personalakten und nutzen sie für Beförderungen oder Aufstiege. Wenn dein Arbeitgeber die Maßnahme über das Qualifizierungschancengesetz finanziert hat, bekommt er außerdem den offiziellen Förder-Abschluss-Nachweis.

Bekomme ich auch nach der Maßnahme Unterstützung, wenn ich Fragen habe?

Wir lassen dich nicht abrupt nach der Abschlussprüfung allein. Während der ersten Monate nach Abschluss kannst du dich mit konkreten Fragen zu Bewerbung, ersten Job-Erfahrungen oder fachlichen Themen weiterhin an uns wenden. Außerdem führen wir strukturierte Absolventenbefragungen 6 und 12 Monate nach Abschluss durch — das gibt uns Feedback zur Qualität unserer Arbeit und dir die Möglichkeit, uns mitzuteilen, wo wir noch helfen können.

// FRAGE NICHT GEFUNDEN?

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Diese FAQs decken die häufigsten Anliegen ab — aber jede Situation ist anders. Wenn du eine konkrete Frage hast, die hier nicht beantwortet wird: Wir nehmen uns Zeit für dich. Im kostenlosen Eignungsgespräch (30 Minuten, online) klären wir deine individuellen Fragen — unverbindlich.

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